Klimaschutzmanagement

Das Klimaschutzmanagement der Region Bad Freienwalde, Wriezen, Amt Barnim-Oderbruch stellt sich vor.

Seit Ende Juli 2017 hat Frau Henriette Bauer die Stelle als Klimaschutzmanagerin für die Städte Bad Freienwalde und Wriezen sowie das Amt Barnim-Oderbruch von Herrn Falko Wedekind übernommen. Die Stelle des Klimaschutzmanagers wird zu 65 % durch das BMUB (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert.

Fördergegenstand: KSI: Umsetzung des Integrierten kommunalen Energiekonzeptes Niederoderbruch-Oberbarnim – Unterstützung durch einen Klimaschutzmanager für die Städte Bad Freienwalde und Wriezen sowie das Amt Barnim-Oderbruch.

Förderkennzeichen: 03K02795

Maximaler Förderbetrag: 101.029  €

Übersichtskarte des gemeinsamen Klimaschutzmanagements
Abb. 1: Projektregion des gemeinsamen Klimaschutzmanagements von Bad Freienwalde, Wriezen und Amt Barnim-Oderbruch (Quelle: Landkreis Märkisch-Oderland, Darstellung auf Grundlage digitaler Daten der Landesvermessung. Mit Erlaubnis/Genehmigung des LGB Potsam © LGB 2013, LVB 01/15)

Tab. 1: Einwohnerzahl und Fläche der Region

Einwohnerzahl 2015 Fläche [km²] EW/km²
Stadt Bad Freienwalde (Oder) 12.406 131 95
Stadt Wriezen 7.355 95 77
Amt Barnim-Oderbruch 6.705 288 23
Summe 26.466 514
Die Energie- und Klimaschutzpolitik der Region Niederoderbruch – Oberbarnim orientiert sich an folgenden Grundsätzen:
  1. Unsere Region entwickelt, im Rahmen der energiegesetzlichen Bestimmungen von Bund und Land, ihre eigenen energiepolitischen Zielsetzungen. Wir wollen dabei Maßnahmen zur Reduzierung und zur Effizienzsteigerung des Energieeinsatzes sowie die Verwendung von erneuerbaren Energien aktiv befördern.
  2. Die Zielsetzungen des Leitbildes können nur durch gemeinsame Anstrengungen der öffentlichen und privaten Akteure erzielt werden.
  3. Die Kommunen in unserer Region sind selbst ein Vorbild bei der Umsetzung ihrer energiepolitischen Zielsetzungen. Dadurch wird die kommunale Energiepolitik glaubwürdig.
  4. Unsere Region versucht, das Energiekonsumverhalten ihrer Einwohner und speziell ihrer Kinder durch gezielte Beratung und Information zu beeinflussen.
  5. Die Energiepolitik unserer Region stärkt den Standort. Regionale Wertschöpfung hat oberste Priorität.
  6. Die Region realisiert Projekte zur Verminderung und Beruhigung des motorisierten Verkehrs in Abstimmung mit den betroffenen Anwohnern.
Ziele für 2020
Abb. 2: Deckblatt und Maßnahmenübersicht aus dem Energiekonzept Niederoderbruch-Oberbarnim 2013
  • Der jährliche CO2-Ausstoß pro Einwohner soll von 6,4 t im Jahr 2010 auf 5,9 t gesenkt werden.
  • Der Anteil der Erneuerbaren Energien im Bereich Wärmeverbrauch soll sich auf 50 % erhöhen.
  • Jährlich sollen 2 % des Endenergieverbrauchs bei den kommunalen Gebäuden eingespart werden.
  • Es soll eine klimaschonende Mobilität aufgebaut werden. Diese soll auch durch den Erhalt und den Ausbau des Schnienenpersonennahverkehrs (SPNV), des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und durch einen verstärkten Radwegebau erreicht werden.
Die Aufgaben des Klimaschutzmanagers

Die Hauptaufgabe des Klimaschutzmanagers ist die Umsetzung der zu realisierenden Maßnahmen des Energiekonzepts voranzubringen.

Insgesamt wurden 31 Maßnahmen aus dem Energiekonzept der Region zur Umsetzung ausgewählt.

Einige dieser Maßnahmen werden im Folgenden kurz benannt:

  • Klimaschutzprojekte in Kitas und Schulen
  • investive Klimaschutzprojekte
  • Erstellung von Energie- und CO2-Bilanzen
  • Beratung von Bürgern und Unternehmen
  • Aufbau von Netzwerken
  • Schaffung einer Infrastruktur für die E-Mobilität
  • Unterstützung bei der Errichtung von Erneuerbaren Energieanlangen
  • Modernisierung der Straßenbeleuchtung
  • energetische Sanierung der kommunalen Gebäude
  • Aufbau einer umfangreichen Internetpräsenz
  • Öffentlichkeitsarbeit

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